Warum bekommt der Specht keine Gehirnerschütterung? - Ein Vortrag von Dr. Anke Spurzem
Ein Specht trommelt mit bis zu 20 Schlägen pro Sekunde auf Holz. Hierbei kommt es zu enormen Kräften auf seinen Kopf. Die Wucht ist vergleichbar mit einem Menschen, der mit 25 km/h gegen eine Wand läuft, wodurch Kräfte von bis zu 1200 g auf seinen Kopf einwirken. Für uns Menschen wäre dieser „Headbang“ bereits nach dem ersten Versuch fatal – für den Specht ist es Alltag, ganz ohne Gehirnerschütterung.
In diesem Vortrag blicken wir unter die Federn eines der erstaunlichsten Hochleistungsathleten der Natur. Wir erfahren, mit welchen anatomischen Strategien der Specht sein Gehirn vor schweren Traumata schützt und warum das Klopfen weit mehr ist als Nahrungssuche.
Der Specht fordert die Gesetze der Physik heraus und dient als faszinierende Inspiration für die moderne Ingenieurskunst. Anhand konkreter Beispiele tauchen wir in die Welt der Bionik ein. Entdecken Sie, wie Erkenntnisse aus der Anatomie des Spechts innovative Wege in der Entwicklung von Helmen und Fahrzeugen aufzeigen.
Status: Keine Anmeldung möglich
Kursnr.: 271-502
Beginn: Fr., 19.02.2027, 17:00 - 18:30 Uhr
Dauer: 1
Kursort: Atrium
Gebühr: 0,00 € (inkl. MwSt.)
| Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|
| 19.02.2027 | 17:00 - 18:30 Uhr | Taunusstraße 39, Atrium |
Info:
Zu diesem Kurs ist derzeit keine Online-Anmeldung möglich

